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Ja, das ist eine Botschaft in einer fremden Sprache, die mangels anderer Postillen in derselben Sprache doch Teil der 'Deutschen' Website ist. Google - verzeihe den Siedlern!!

PFU - An Exceptional Meeting

(Irgendwer. Erstellt: 2005-10-02. Tags: Abenteuer, Arbeit, Helden, Rituale, Versammlungen)

Once upon a time somebody joined an exceptional group of people, which had the exeptional name "PFU" and regularly met at exceptional locations to discuss exceptional topics in an exceptional way.

They were very shy and hid from the public during their conventions. In order not to be disturbed they usually started their meetings after dawn and chose hidden locations like a lonesome vineyard somewhere in the countryside. Some of them even did show up in disguise in order not to be recognised.

They usually met to work (hard) and in order to do so they needed to strengthen themselves. So both the dinner and the drinks, which they consumed were as exceptional as themselves.

The menu of an exceptional PFU dinner. The wine list of an exceptional PFU dinner.

They were so committed to their work and their duties, that they even could not stop working during dinner. This picture shows a member of their group (a so called "Pfupy") heavily studying a "White Paper".

Since they were so occupied and lost in their work (and the dinner), they did not recognize, that somebody was taking photos of their meeting and accurately documenting each of their actions.

The full documentation can be found here.

Es begab sich zu jener Zeit, als die Siedler auf ihrer Reise von der Dunkelheit überrascht wurden und sich eine Bleibe für die Nacht suchen mussten. Spät nachts erreichten sie eine Stadt und irrten wie einst Maria und Josef von Herberge zu Herberge. Doch nirgends war ein freies Zimmer zu finden. Als sie der Verzweiflung nahe schon aufgeben wollten, erkannten sie in der Ferne plötzlich einen Lichtschein.

Orange Wings ...

"Orange Wings" konnten Sie auf dem Schild am Dach der Herberge lesen, als sie näher kamen. Doch als sie Einlass suchten, war keine Menschenseele zu sehen. Nur ein sogenannter Check-In-Automat versperrte ihnen noch den Weg in ein warmes Bett - doch der war schnell überwunden...

Erst unter dem Licht der morgendlichen Sonne erkannten sie mit Schrecken, wo sie wirklich hingeraten waren. Zuerst verwunderte sie ein wenig das orange Band um ihr Handgelenk.

Oranges Band ...

Die orange Plakette, die plötzlich an ihre Kleidung geheftet war, machte sie zwar etwas stutzig, beunruhigte sie aber noch nicht wirklich.

Orange Plakette ...

Auf dem Weg zum Frühstüch lächelten sie noch über "Seminarräume", die an Wäschekammern und Waschküchen erinnerten.

Seminarräume ...

Das blanke Entsetzen war ihnen aber ins Gesicht geschrieben, als sie andere verzweifelte Bewohner dieser "Herberge" sahen, wie sie an den Gitterstäben rüttelten, mit denen ihre "Zimmer" umschlossen waren.

Gefangene !!!

Als sie die gestreifte Jacke des "Gastes" sahen, waren sie endgültig davon überzeugt - man hatte sie auf heimtückische Weise in ein Gefängnis gelockt!

Irgendwie fanden sie irgendwo eine offene Türe, durch die sie ins Freie schlüpften und rasch das Weite suchten, das sie glücklicherweise auch fanden ...

Sehr häufig sind Bewohner von z-village an Kultstätten anzutreffen, die mit der schnellen Aufnahme von Nahrungsmitteln (sogenanntem "Fastfood") in Zusammenhang gebracht werden. Nach einem strengen Ritual erfolgt sowohl die Auswahl des nach ausgereiften Rezepturen zubereiteten Kult-Menüs an den Ausgabestellen als auch die anschließende Verspeisung.

Ritual 1: Bestellung. Die Bestellung des gewünschten Menüs ist einem strengen Ablauf und einer genauen Sprachregelung unterworfen. Menü - Größe - Getränk - Sauce - zum "Hier-Essen" oder Mitnehmen. Jeder weiß was er zu fragen und zu antworten hat. Fehler oder überflüssige Floskeln im rituelle Wortwechsel entlarven sofort jeden Kult-Banausen.

Zur Bestellung ...

Ritual 2: Verspeisung. Tablett (mit Menü) - Strohalm - Serviette. Mit diesen Kultobjekten nimmt man an einem spartanischen Tisch platz. Die Technik einen Burger zu halten und in den viel zu kleinen Mund zu stopfen. Der verklärte Augenausdruck beim ersten Biss. Das gierige Saugen am Strohalm, um mit einem braunen, kohlensäurehältigen Getränk seinen Durst zu löschen. Das Bewußtsein, sich in Gesellschaft mit Gleichgesinnten zu befinden - ein rituelles Kulterlebnis der besonderen Art.

Verspeist!

Ritual 3: Die Krönung. " ...Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (Matthäus 18,3) ..." - Am Höhepunkt der Kulthandlung steht die spirituelle Erfahrung, so zu werden, wie die Kinder. Luftballons, Spielzeug aus der Happy-Meal-Tüte oder die ultimative Krönung ...

Die Krönung Krone kaschiert Glatze Die Krönung

Es begab sich zu jener Zeit, als die Siedler auf ihrer Suche nach z-village den Sammelraum aufgestöbert hatten, der zu Zeiten der Altvorderen noch beliebter Treffpunkt der Bewohner von z-village gewesen war.

Dort trafen sie auf PaintBlog, der soeben seine (Per-)Mutation vollzogen hatte und noch geschwächt von den Anstrengungen mit fiebrigen Augen und schwacher Stimme die Permutation der Permutationen vor sich hin murmelte: "epsi", "epsi", "epsi", ...

Sie sahen auch, dass PaintBlog in seinem Fieberwahn mit bloßen Fingern ein mystisches Zeichen in die Wand des Sammelraums geritzt hatte

EPSI

und plötzlich begannen sie, die tiefe Bedeutung seiner Worte und auch des Zeichens zu verstehen. Epsi war einerseits die Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben ihrer Namen (Element, PaintBlog, Sammelraum und Irgendwer) doch andererseits, und das veranlaßte sie zu ungläubigem Staunen, war epsi auch eine Seite der wichtigsten Bestimmungsgleichung der Quantenmechanik:

HΨ = EΨ
(sprich: hapsi = epsi)

Das konnte bei 24 (!) möglichen Permutationen kein Zufall sein, zumal auch in dem mystischen von PaintBlog eingeritzten Zeichen (einem subversiven Ausdruck der EPSI-Kunst) sowohl ihre Anfangsbuchstaben als auch die quantenmechanische Wellenfunktion

Ψ

wiederzuerkennen war.

Daraufhin beschlossen sie, dieser aus der Bestimmungsgleichung folgenden Bestimmung zu folgen,  und ab nun gemeinsam ihren Weg und ihre Suche fortzusetzen. Nach der anderen Seite der Bestimmungsgleichung, nach z-village und überhaupt...

Wie Irgendwer geboren wurde

(Irgendwer. Erstellt: 2005-02-15. Tags: Geschichten, Irgendwer, Versammlungen, Identität)

Es begab sich zu jener Zeit, als die Siedler noch keine Siedler waren und sich mit einer Gruppe ganz normaler Menschen zu einer Projektbesprechung um einen Tisch versammelt hatten.

Wie es bei Projektbesprechungen so üblich ist, gab es natürlich jede Menge Aufgaben, so genannte Tasks, zu verteilen. Und da waren natürlich auch höchst ungeliebte, schwierige und aufwändige Tasks dabei, insbesondere einer, über den alsbald heftigst diskutiert wurde.

Die wichtigste Frage war letztendlich, wer denn für die Erledigung dieser Aufgabe zuständig sei. Die Fülle und Vielfalt der vorgebrachten Ausreden war berauschend und beängstigend zugleich. Zuletzt stand aber plötzlich ein Satz im Raum:

"Naja, Irgendwer wird diese Aufgabe wohl erledigen müssen!"

Kaum war dieser Satz ausgesprochen, herrschte wie von Geisterhand beflügelt plötzlich eine nie da gewesene Einigkeit an dem Tisch. Durch die Koinzidenz zweier kosmischer Ereignisse, von denen man aufgrund der praktischen Gleichzeitigkeit heute nicht mehr sagen kann, welches davon zuerst stattfand, wurde Irgendwer geboren.

Ereignis eins war, dass sich alle Blicke (bis auf einen einzigen) synchron und absolut gleichzeitig auf genau eine Person an diesem Tisch richteten.

Ereignis zwei war, dass eine Person am Tisch, zermürbt von den langen Diskussionen kaum hörbar einen kurzen aber denkwürdigen Satz murmelte, dessen Tragweite ihm in diesem Moment absolut nicht bewusst war:

"OK, I moch 's hoit...!"

Jene Person die angestarrt wurde, wie eine außerirdische oder gar subversive Lebensform und jene Person, die diese bahnbrechenden Worte fand, waren identisch. Das konnte nur ein Zeichen sein, was auch von allen am Tisch als solches aufgefasst wurde.

Fortan wurde jene Person nur mehr "Irgendwer" genannt, was eine Fülle von Konsequenzen nach sich zog, die normal Sterbliche wahrscheinlich nicht einmal erahnen können...

Irgendwer - hin- und hergerissen zwischen vielen Aufgaben...

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